Was du lernst
In dieser Teilqualifizierung arbeitest du praktisch mit vernetzten Steuerungs- und Sensorsystemen: Du installierst, konfigurierst und überwachst sie. Du richtest Schnittstellen und Kommunikationsprotokolle ein, bindest Geräte in bestehende Netzwerke ein und kümmerst dich um Wartung und Sicherheitsupdates. Fehler findest und behebst du selbst und setzt Schutzmaßnahmen gegen Cyberangriffe um. In Übungen mit realen oder simulierten Systemen nutzt du Monitoring-Tools, wertest Protokolle aus und dokumentierst Betriebsabläufe. Die Teilqualifizierung ist eines von sechs aufeinander abgestimmten Modulen, mit denen du Schritt für Schritt den anerkannten Berufsabschluss Fachinformatiker:in Digitale Vernetzung erreichen kannst. Hast du alle Module abgeschlossen, kannst du dich in Absprache mit der zuständigen Kammer (IHK) zur Externenprüfung anmelden. Die Teilqualifizierungen folgen dem ETAPP-Standard, also bundesweit einheitlichen, arbeitsmarktrelevanten Qualitätsstandards. Dadurch sind die Inhalte transparent, vergleichbar und praxisnah auf den Berufsabschluss ausgerichtet. Du erhältst eine berufsanschlussfähige Teilqualifikation.
- Erweiterte Fähigkeiten in Automatisierungsverfahren
- Inbetriebnahme komplexer IT-Systeme
- Testverfahren und Fehlerbehebungsstrategien
- Administrieren von IT-Systemen
- Optimieren von IT-Systemen
- Interaktive Systeme steuern
- Schwachstellen identifizieren
- Bereichsspezifische Sicherheitslösungen beherrschen
- Speicherlösungen integrieren
- Datenbanksysteme integrieren
- Technische Dokumentationen erstellen
- Inbetriebnahmeprotokolle erstellen
- Benutzerdokumentationen zielgruppengerecht erstellen
- Barrierefreie Dokumentationen anfertigen
- Dokumentationen bereitstellen und pflegen
Für wen ist die Weiterbildung?
Die Teilqualifizierung richtet sich an Arbeitsuchende über 25 Jahre ohne Berufsabschluss oder mit fachfremdem Abschluss. Auch wenn du als geringqualifizierte:r Beschäftigte:r im Unternehmen einen anerkannten Berufsabschluss anstrebst, bist du hier richtig.
Voraussetzungen
Du brauchst Deutsch auf Niveau B2, Englisch auf Niveau B1 und Grundkenntnisse am PC. Dazu kommen Grundlagen der Fachinformatik, entweder praktisch durch Berufserfahrung oder theoretisch durch eine Aus- oder Weiterbildung. Wer zur Externenprüfung zugelassen wird, entscheidet die jeweilige Kammer. Die Kriterien können regional abweichen (zum Beispiel notwendige Praxisanteile im Betrieb), deshalb kläre bitte vorab, ob du alle erfüllst. Wir sprechen deine Voraussetzungen gern persönlich mit dir durch.
Dein beruflicher Nutzen
Mit der Teilqualifizierung findest du den Einstieg in technisch anspruchsvolle IT- und Industrieumgebungen. Du kannst als Fachkraft Produktionsanlagen, Gebäudeautomation oder Energieinfrastrukturen überwachen, warten und vernetzen. Gesucht wird das zum Beispiel bei Industrie-4.0-Anbietern, Systemintegratoren, Energieversorgern, Herstellern von IoT-Lösungen und in Smart-Building-Projekten. Für Unternehmen ist eine Teilqualifizierung ein schneller Weg, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.
So läuft die Weiterbildung ab
Live-Unterricht
Du lernst live online mit Dozentinnen und Dozenten und kannst jederzeit Fragen stellen.
Lernbegleitung
Eine feste Ansprechperson begleitet dich vom Start bis zum Abschluss.
Technische Hilfe
Bei Fragen zu Technik und Lernplattform bekommst du schnell Unterstützung.
Häufige Fragen
Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs dauert in Vollzeit ca. 19 Wochen inklusive Praktikum.
Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Arbeitsuchende über 25 ohne oder mit fachfremdem Berufsabschluss und für geringqualifizierte Beschäftigte, die einen anerkannten Berufsabschluss anstreben.
Was muss ich mitbringen?
Deutsch auf Niveau B2, Englisch auf Niveau B1, PC-Grundkenntnisse und Grundlagen der Fachinformatik aus Beruf oder Ausbildung.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Du erhältst eine berufsanschlussfähige Teilqualifikation.
Kann ich den Kurs fördern lassen?
Mit Bildungsgutschein förderfähig.